nichtoperative/konservative Verfahren

Nichtoperative/Konservative Verfahren

1. Sklerosierung (Verödung)

In der Regel werden behandlungsbedürftige, nicht operationswürdige Krampfadern mit einer Verödung (Sklerotherapie, Sklerosierung) behandelt. Das Verfahren wird üblicherweise mit einem flüssigen Medikament durchgeführt. Es hat sich seit Jahrzehnten vielfach bewährt und ist für den Patienten wenig belastend. Meist in mehreren Sitzungen wird das Verödungsmedikament in die erkrankte Vene gespritzt. Zur nachhaltigen Optimierung des Therapieergebnisses wird zur Punktion feiner, nicht sichtbarer Nährgefäße bei uns das moderne Veinlite LED bzw. LEDX eingesetzt, welches durch ein spezielles Beleuchtungsverfahren (Transillumination mittels LED Leuchten) auch kleinste Venen unterhalb der Haut sichtbar und somit punktierbar macht. Nach der Sklerosierung ist das behandelte Gefäß allmählich nicht mehr sichtbar und wird allmählich vom Körper abgebaut.

2. Duplexkontrollierte Schaumverödung

Bei größerkalibrigen Krampfadern und bestimmten Befundkonstellationen reicht die einfache Verödung jedoch nicht aus, um die kranken Venen nachhaltig und dauerhaft auszuschalten.
Hier kommt die moderne duplex-(ultraschall)kontrollierte Schaumverödung in Betracht, bei der das speziell zu einem Schaum aufbereitete Verödungsmedikament unter Ultraschallkontrolle in die erkrankte Vene eingebracht wird. Die duplexkontrollierte Schaumsklerosierung stellt in vielen Fällen eine Alternative zur ansonsten notwendigen Operation dar. Das Verfahren ist sehr wirksam und wird in meiner Praxis seit Jahren routinemäßig mit Erfolg angewendet.

3. Endovenöse Radiofrequenztherapie / Thermokoagulation (EVRF)

Zur Behandlung von Besenreisern, auch feinster hellroter Problemgefäße steht ein neues, gut verträgliches und nebenwirkungsarmes Verfahren in meiner Praxis zur Verfügung, die Thermokoagulation mittels Radiofrequenzwellenenergie. Bei der EndoVenösenRadioFrequenz (EVRF)-Therapie erfolgt mit einer beschichteten und isolierten Einmalnadel eine genau dosierte Applikation monopolarer Radiofrequenzenergie. Dabei wird die Vene schonend erwärmt, was zu einem Verschluss des Gefäßes führt. Die einmal verödeten Gefäße werden nach und nach vom Stoffwechsel abgebaut. Das Verfahren kann zu jeder Jahreszeit eingesetzt werden, eine anschließende Kompression durch Binden oder einen Strumpf ist nicht notwendig.

Welches der Behandlungsverfahren für Sie am geeignetsten ist, wird in Abhängigkeit von der Diagnose und dem gewünschten Ergebnis mit Ihnen besprochen.

4. Effektive Suche nach kranken Venen mit dem modernen Veinlite LEDX zur Erzielung besserer und nachhaltiger Behandlungsresultate

Mit dem modernen VeinliteLEDX Gerät steht für Sie in meiner Praxis ein Verfahren zur Verfügung, welches als modernste Weiterentwicklung des Veinlite LED Geräts gilt. Das Gerät wurde erstmals im November 2013 auf der weltgrößten Medizinfachmesse, der MEDICA präsentiert. Im Vergleich zum Vorgängermodell sorgen nun 32 (statt bisher 24) orangefarbene und rote LED’s für eine verbesserte Ausleuchtung des behandelten Areals. Von allen tragbaren Veinlites dringt beim neuen LEDX der Lichtstrahl am tiefsten ins Gewebe ein und eignet sich daher besonders zur Sklerotherapie auch von übergewichtigen Patienten und von Personen mit dunklem Teint bzw. erhöhter Hautpigmentierung.
Auch das neue LEDX funktioniert nach dem bewährten, patentierten und äußerst effektiven Prinzip der sogenannten „Seiten-Transillumination“: Mit einem speziellen Ausleuchtungsverfahren wird ein gezielter Gewebebereich schattenfrei beleuchtet.
Das orangefarbene und das rote Leuchtdioden-Licht dringt in die Haut und das Unterhautfettgewebe ein und lässt mit seiner speziellen Lichtwellenenergie auch tiefer gelegene kleine Venen mit großer Deutlichkeit und einem guten Kontrast ohne störende Schattenbildungen sichtbar werden. Durch das reflektierende Licht lassen sich insbesondere von außen nicht sichtbare erkrankte Venen völlig schmerzfrei mit großer Klarheit darstellen und somit einer gezielten Behandlung zuführen.

Mit der Veinlite-Methode können insbesondere kleinere erkrankte Venen, aber auch Seitenäste identifiziert und wirksam behandelt werden. Die Anwendung ist für den Patienten völlig schmerz- und nebenwirkungsfrei. Das Veinlite findet insbesondere Anwendung bei der Verödungstherapie, bei der Schaumverödung und auch bei der Behandlung von Besenreisern.